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Professor Dressler besucht die wichtigsten Zentren für Bewegungs-Störungen in China

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Professor Dr. Dr. Dirk Dressler, Leiter der Abteilung Bewegungsstörungen der Medizinischen Hochschule Hannover, besuchte im Rahmen einer zweiwöchigen Reise durch China die wichtigsten Zentren für Bewegungsstörungen. Seine Reise begann in Peking, wo er das Peking Union Medical College Hospital besuchte, eine der renommiertesten medizinischen Einrichtungen des Landes. Dort traf er Professor Xinhua Wan, Leiter des Zentrums für Bewegungsstörungen der Klinik für Neurologie. Sie ist seit über 30 Jahren ein wissenschaftlicher Partner und enger Freund. Außerdem besuchte er Professor Zhiqui Mao, Leiter des Zentrums für Bewegungsstörungen der Klinik für Neurochirurgie am Beijing Shijitan Hospital der Capital Medical University, einer neuen und rasant wachsenden Gruppe. Während seines Aufenthalts an der Capital University in Peking knüpfte Dressler zudem Kontakte zum China International Neuroscience Institute, das am Xuanwu-Krankenhaus angesiedelt ist, einem Partner des International Neuroscience Institute in Hannover, wo Dressler im Herbst diesen Jahres einen Teil seiner klinischen Arbeit fortsetzen wird.

Vom 22. bis 23. August war Dressler als internationaler Ehrengast beim 8. Jährlichen Chinesischen Neurotoxin-Kongress zu Gast, der von der Neurotoxin-Sektion der Chinesischen -Gesellschaft für Neurowissenschaften organisiert und in Zhengzhou in der Henan-Provinz abgehalten wurde. In seinem Hauptvortrag erläuterte Dressler, wie die Botulinumtoxin-Therapie die Landschaft der Bewegungsstörungen und damit das gesamte Gebiet der Neurologie verändert hat.

Im Shanghai Sunshine Rehabilitation Centre, dem größten Rehabilitationszentrum Chinas, informierte sich Dressler über aktuelle Forschungsprojekte der Forschungsgruppe von Professor Lingjing Jin. An der Medizinischen Fakultät der Tongji-Universität in Shanghai traf sich Dressler mit seinem Botulinumtoxin-Forschungsteam.

Seine letzte Station war die Klinik für Neurologie am First Affiliated Hospital der Sun Yat-sen Universität in Guangzhou, Guangdong-Province, der viertgrößten Stadt Chinas mit 18.5 Millionen Einwohnern. Dort traf er sich mit Professor Liu Gang, dem Leiter der aktivsten Forschungsgruppe für Bewegungsstörungen in Südchina. ‚China ist ein Land in Bewegung. Die technischen Errungenschaften sind spektakulär und das Tempo unglaublich. Die Etablierung einer wirklich innovativen wissenschaftlichen Kultur, insbesondere in der Medizin, bleibt jedoch eine große Herausforderung‘, sagte Dressler nach seiner Rückkehr.